Landesverkehrsminister wird zum Handeln aufgerufen! Offene Briefe der BIR, des AUA und der SPD RW

Die BIR(iederwald) hat die Forderungs- und Mängelliste rund um den Bau des Riederwaldtunnels, die auch Anliegen der 200 Personen umfassenden Demo vom 11.02.2014 waren, in einem offenen Brief an die neuen Bundes- und Landesverkehrsminister geschickt. Auch das AUA sieht gravierende Mängel und die Klagen bei weitem nicht ausgeräumt und fordert deshalb von Herrn Al-Wazir in einem weiteren offenen Brief einen Baustopp. Die SPD Riederwald rügt die Aussage von Herrn Al-Wazir in der Rundschau, in der dieser die Einhausung der Autobahn als "Wunder" bezeichnet. Es ist inzwischen in weiten Teilen in Frankfurt Konsens, dass die Einhausung rund um das Autobahndreieck Am Erlenbruch inklusive Riederwaldtunnel zur Erfüllung der gesetzlichen Vorgaben beim Lärm- und Schadstoffschutz absolut notwendig ist und damit nichts mit "Wundern" zu tun hat.

icon BIR Offener Brief an Al-Wazir

icon Offener Brief der SPD RW an Al Wazir

icon Offener Brief des AUA an Hr. Al-Wazir

Offener Brief

Am 06.06.2012 wurde unser offener Brief an den Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung Dr. Peter Ramsauer und hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier den 665 während der Unterschriftenaktion gesammelten Unterschriften verschickt. 
Der Brief wurde außerdem verschickt an:

  • Hessischer Minister für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung Florian Rentsch
  • Oberbürgermeisterin Petra Roth
  • Designierter Oberbürgermeister Peter Feldmann
  • Verkehrsdezernent Stefan Majer Planungsdezernent Olaf Cunitz
  • Stadtverordnetenvorsteherin Frau Dr. Weylan
  • FDP Fraktion Frankfurt
  • Die Linke Fraktion Frankfurt
  • CDU Fraktion Frankfurt
  • Grüne Fraktion Frankfurt
  • SPD Fraktion Frankfurt
  • Piratenpartei Fraktion Frankfurt
  • Ortsvorsteher des Ortsbeirats 11 Werner Skrypalle

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Offener Brief an Verkehrsdezernent Oesterling wegen Aussagen zu Riederwaldtunnel und fehlender Antwort zu Pestalozzischule

Sehr geehrter Herr Verkehrsdezernent Oesterling,

Ihre Aussagen zum Riederwaldtunnel, die wir der Frankfurter Rundschau vom 5./6.9. entnehmen mussten, haben uns beim Treffen der Riederwälder Initiativen am Samstag schlicht entsetzt. So wurden Sie folgendermaßen zitiert:

FR: Oesterling zum Riederrwaldtunnel: „Es kommt eben so.“ Er habe vor 15 Jahren aufgehört sich mit dem Thema zu befassen. „Irgendwann hat man dann keine Lust mehr“.
Dass man auf dieses Thema irgendwann keine Lust mehr hat, kann wohl jeder nachvollziehen, der sich mal intensiver mit dem Riederwaldtunnel beschäftigt hat- die Materie und die Zähigkeit der Prozesse ist in der Tat nichts für gute Laune. Trotzdem war und ist es das größte und umstrittenste Verkehrsprojekt der Frankfurter Ostens gar auch von Frankfurt. Hier geht es einen für diesen Bereich nie gesehen Eingriff mit massiven Auswirkungen – nicht nur für den Riederwald, auch für Bornheim, Seckbach, das Nordend und das Ostend. Dementsprechend wird auch massiv die Lebensqualität von Frankfurter durch diese „automobile Pendlerschneise“ massiv tangiert. So werden Häuser und Grünanlagen Frankfurts verlärmt werden und selbst für die überdachten Bereiche wie der Riederwaldtunnel und die Einhausung auf Höhe Bornheims sind keine Luftfilter vorgesehen, so dass auch noch Schadstoffe dazukommen. Wie irrsinnig das ganze Projekt schlussendlich ist, zeigt, dass in 10 Jahren die Anzahl der Autos nach Frankfurter durch Schaffung des Riederwaldtunnels massiv erhöht wird – während andererseits dann die ersten Maßnahmen zur Verkehrswende greifen sollten.

 

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Offener Brief der BIR mit Einschätzung der Verkehrsprognose 2025 für A66/A661

Hintergrund unseres offenen Briefes ist die in unseren Augen unrealistische Verkehrsprognose 2025 von Hessen Mobil im Bereich Riederwald: Dass der Verkehr auf der Straße Am Erlenbruch um Zweidrittel zurückgeht, halten wir genauso für völlig überzogen, wie dass der LKW-Anteil Tags auf der Autobahn äußerst niedrig bei 9 % angesetzt wurde (20-30% sind im Vergleich üblich) (siehe dazu unsere beigefügte Einschätzung).
Diese Annahmen sind allerdings entscheidend für die Schadstoffe und den Lärm im Riederwald. Das Herunterrechnen der Werte führt dazu, dass jetzt keine ausreichenden Schadstoff- und Lärmschutzmaßnahmen im Bereich Riederwald, Bornheimer Hang und Seckbach getroffenen werden. Hier wird bewusst mit der Gesundheit der Frankfurter Bürger gespielt!
Hier unserer offener Brief: icon BIR Handlungsaufforderung an Land Hessen
Unsere Einschätzung der Verkehrsprognose 2025: icon BIR Einschätzung der Verkehrsprognose 2025

Offener Brief der evang. Philippusgemeinde Riederwald an Land Hessen

Auch die evang. Philippusgemeinde Riederwald sieht Handlungsbedarf bei der Planung des Riederwaldtunnels.

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Offener Brief der Seniorenwohnanlage Riederwald an Umweltbundesamt

Frau Letsch von der Seniorenwohnanlage Riederwald (auch in der BIR aktiv) möchte alles unternehmen, um noch die Lärm- und Schadstoffbelastung - mit Grenzwertüberschreitungen vom zukünftigen Tunnelportal - für die Seniorenwohnalage Riederwald abzuwenden.
Nachdem die Briefe der hessischen Landesregierung durchblicken lassen, dass hier - trotz bekannter gravierender Mängel - kein Interesse an Nachbesserungen bestehen, wendet Sie sich nun (zusammen mit 25 Unterstützern aus der Anlage, die alle ihre Unterschrift abgaben) an den Präsidenten des Umweltbundesamtes. Ihre Hoffnung ist, dass zumindest an dieser Stelle Anwohner und Umweltbelange ernst genommen werden.

Hier könnt Ihr den offenen Brief lesen: icon Offener Brief der Seniorenwohnanlage Riederwald an Umweltbundesamt

Offener Brief des Abenteuerspielplatz e. V. an Land Hessen

Der Riederwald sagt inzwischen geschlossen "Nein" zu den bisherigen Planungen des Landes Hessen. Bürger, Einrichtungen und der Ortsbeirat 11 erwarten die Einhaltung der gesetzlichen Grenzwerte und die Realisierung der Einhausung, wenn die Grenzwerte nicht auf anderm Weg einhaltbar sind.
Nun fordert auch der Abenteuerspielplatz Riederwald e. V. vertretend für die Riederwälder Kinder die Einhaltung der gesetzlichen Grenzwerte bei Schadstoffen und Lärm.

 

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Sonntagsreden von Al-Wazir und Hessen Mobil auf Infoveranstaltungen … und die Realität u. a. in der Vatterstraße!

Der Schriftverkehr reisst nicht ab! Die Vatterstraßenbewohner - inkulsive Schule, Hort, Kindergarten, Seniorenwohnalage - werden weiterhin völlig unnötig schwer belastet.
Ein Bewohner auf der Vatterstraße will Zustände wie nun wieder im September 2014 nicht mehr dulden und wendet sich an Staaatsminister Al-Wazir. Alte Maschinen, Lärm, zerstörte Landschaft, das hat nichts gemein mit einer modernen Großbaustelle!

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