Bau des Riederwaldtunnel nun tatsächlich endgültig - mit Baubeginn Ende 2021? Projekt kontra Anwohner und Zeitgeist!

Das Land Hessen verkündete, dass im Rahmen des Planänderungsverfahrens keine Klagen eingingen und daher nun gebaut werden könnte. Allerdings verwies das Aktionsbündnis Unmenschliche Autobahn (AUA) umgehend darauf, dass noch Klagen aus dem Jahr 2007 anhängig wären, die ein Beginn des Baus verhindern würden. Daraufhin entgegnete das Ministerium, dass diese aus ihrer Sicht ebenfalls abgearbeitet wären, und diese auch keine aufschiebende Wirkung hätten. Das heißt: Das Ganze ist wieder einmal ein Fall für die Juristen: Feststeht: Ohne die Einhausung bis zum Riederwaldtunnel werden hunderte Wohnungen im Riederwald und in Bornheim nicht aktiv vor Grenzwertüberschreitungen geschützt, auf der A661 kann man nach Tunneleröffnung in der Rush Hour nur noch Tempo 30 fahren!, und das Projekt pro Autoverkehr mit Fertigstellung um 2030 kommt genau dann, wenn eigentlich die Verkehrswende schon zu ersten Ergebnissen geführt haben sollte – und wäre damit höchst kontraproduktiv!

Dazu:

https://www.faz.net/aktuell/rhein-main/weg-frei-fuer-riederwaldtunnel-16727920.html?GEPC=s1

https://www.fr.de/frankfurt/riederwaldtunnel-frankfurt-eine-idee-letzten-jahrhundert-13571511.html

https://www.fr.de/frankfurt/autobahnausbau-frankfurt-riederwald-verliert-natur-13571507.html

https://www.fr.de/frankfurt/bund-uebernimmt-riederwaldtunnel-frankfurt-13578072.html

Herr Dezernent Schneider, stellen Sie den Schutz der Außengelände der Pestalozzischule nun sicher!

Das Gebäude ist bereits mit Lärmschutzfenster und Lüftungsanlage bestückt – letzteres nachdem der ganze Stadtteil auf die Barrikaden ging! Aber auch für die Außengelände gibt es Schutzvorschriften. Hier konnten wir bereits Schutz für den Schulgarten und den Kindergartenhof erreichen, was aber noch fehlt, sind der Schulhof und der Platz vor der Schule, die vor 28 Monaten Überschreitung der Grenzwerte durch Baulärm geschützt werden müssen! Deswegen schrieben wir die Dezernenten und hier insbesondere Herrn Baudezernenten Schneider am 17. März an. Die Stadt sollten nun auf der bereits auch von ihr per Einwendung geforderten um 260 Meter verlängerten Lärmschutzwand mit 6 Meter Höhe bestehen, oder aber alternativ unserem Vorschlag folgend, die Variante mit der kleinen Lärmschutzwand direkt vor der Schule nach unserem Vorschlag erweitern. Hier werden wir nun nachhaken! Die Kinder, LehrerInnen und Eltern brauchen hier Sicherheit!

Dazu in den Zeitungen:

https://www.fr.de/frankfurt/riederwaldtunnel-mehr-laermschutz-pestalozzischule-frankfurt-13606480.html

https://www.fnp.de/frankfurt/frankfurt-riederwald-wenig-zeit-effektiven-laermschutz-13603455.html

https://www.fnp.de/frankfurt/frankfurt-riederwald-laermschutzwand-pestalozzischule-gefordert-13558738.html

https://www.frankfurter-wochenblatt.de/frankfurt/bornheimer-wochenblatt/frankfurt-riederwald-pestalozzischule-lueckenschluss-messwerte-fehlen-13571338.html

https://www.fr.de/frankfurt/bauarbeiten-gefaehrden-schulweg-pestalozzi-schule-13596414.html

Wie viele offene Baustellen es im Stadtteil rund um den Tunnel, die schlechte Luft und den ÖPNV gibt, zeigt die Tagesordnung unseres OBR11 vom 20.1.2020

Viele Themen sind weiterhin von der Stadt ungelöst, gar meist sogar unbeantwortet! Wir danken unserem engagierten Ortsbeirat für das Nachhaken bei diesen extrem wichtigen Punkten, vielen Dank! Schauen doch auch Sie mal bei einer Sitzung vorbei und diskutieren Sie in der Bürgerzeit am Anfang der Sitzung um 19:30 Uhr mit, die Verankerung des Gremiums im Stadtteil ist für das Gelingen seiner Arbeit sehr wichtig!

Interview mit dem Ortsvorsteher Herrn Skrypalle zum Jahreswechsel in der FR (Hinweis: inzwischen wissen wir, dass die Verlängerung der Lärmschutzwand vor der Pestalozzischule in der aktuellen Planung nicht vorgesehen ist, deswegen müssen wir alle nachhaken!)

https://www.fr.de/frankfurt/riederwaldtunnels-schulweg-nicht-optimal-13429704.html

Zu den aktuellen Themen des OBR 11

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Planänderungsverfahren für den Riederwaldtunnel beendet: Bei ausbleibende Klagen könnte gebaut werden

Ob es tatsächlich zum Bau nun kommt, hängt davon ab, ob noch geklagt wird. Nach der Presseerklärung des Landes Hessens wurde nicht viel nachgebessert. Auch gerade die Einwendung vom AUA, dass die A661 mit Anschluss des Riederwaldtunnels hoffnungslos überlastet sein wird, kommt nicht vor. Aus Riederwälder Sicht ist sehr erfreulich, dass die von der BIR(iederwald) mit Schule, Eltern und Schülern organisierten Protestaktionen nun tatsächlich zum Einbau einer Lüftungsanlage ins Schulgebäude geführt haben und Herr Al Wazir an dieser Stelle in der Tat Wort gehalten hat! Allerdings stellt sich die Frage, da in nicht erwähnt, bleiben die Außengelände der Schule, des Horts und des Kindergartens in der Bauphase ungeschützt? Hier hatte die BIR(iederwald) in Abstimmung mit den Stadtverordneten und dem Magistrat eine Einwendung auf den Weg gebracht, die genau dies verhindern sollte. Wurde diese nicht berücksichtigt? Wird damit die Stadt gezwungen zu klagen? Wir werden auf jeden Fall nachhaken!

Insgesamt fällt der Tenor des Landes viel zu positiv aus! Es wird nur auf Einwendungen teils auch nur mittelprächtig oder sogar nur schlecht reagiert. Das Ganze ist alles andere als ein Meisterwerk und dass es dafür 40 Jahre gebraucht hat, ein Armutszeugnis! Und noch obendrauf: Jetzt soll noch schnell eine Autobahn in die Stadt gebaut werden, wo selbst dem Letzten klar ist, dass die Verkehrswende überfällig ist! So darf es ein solches Projekt nicht mehr geben! Nein, Grund zum stolz sein ist hier absolut fehl am Platz!

https://wirtschaft.hessen.de/presse/pressemitteilung/planaenderungsverfahren-fuer-den-riederwaldtunnel-beendet

https://www.fr.de/frankfurt/frankfurt-minister-genehmigt-riederwaldtunnel-13354697.html

https://www.fr.de/frankfurt/frankfurt-buergervereinigung-bereitet-klage-gegen-riederwaldtunnel-13354702.html

Dieselfahrverbot: Sofortmaßnahmen für den Erlenbruch ein Gebot der Menschlichkeit für die Anwohner !

Wie angekündigt hat das Gericht nun über die Maßnahmen zur Einhaltung der NO2-Grenzwerte in Frankfurt entschieden. Nachdem das erste Urteil vor einem Jahr sehr "streng" war, weil es für die gesamte Innenstadt ein Fahrverbot vorsah, überrascht dieses Urteil nun in die andere Richtung, weil es das Nichtstun der Politiker von der Stadt Frankfurt und des Landes Hessens billigt.
Obwohl in den letzten 12 Monaten gerade in Hinblick auf den Frankfurter Osten nichts substanzielles an Konzepten vorgelegt wurde, wird dieses Nichtstun mit weiteren 12 Monaten belegt, in den wohl nun auch nicht mehr passieren wird. Fahrverbote muss es dann erst ab 2021 geben. Da ist der Erlenbruch dann definitiv dabei - warum wird aber dann nicht ab sofort die Bevölkerung im Frankfurter Osten geschützt? Damit brachte der Einspruch des Landes Hessens weitere zwei Jahre mit höchster NO2 Belastung in Frankfurt für den Riederwald! Das kann nicht sein, es muss jetzt ganz schnell besser werden!

https://www.hessenschau.de/wirtschaft/urteil-vorerst-keine-diesel-fahrverbote-in-frankfurt,frankfurt-fahrverbot-urteil-100.html

https://www.hessenschau.de/wirtschaft/kommentar-noetiger-als-fahrverbote-ist-fantasie-in-der-verkehrspolitik,fahrverbote-frankfurt-100.html

https://www.fr.de/frankfurt/frankfurt-diesel-fahrverbote-fruehestens-2021-13285889.html

weiterlesen ab hier (u.a. wie es zu den Messstellen kam, aktuelle Belastung, ÖPNV Konzept...)

Weiterlesen: Dieselfahrverbot: Sofortmaßnahmen für den Erlenbruch ein Gebot der Menschlichkeit für die Anwohner !

BUND erkämpft deutliche Verbesserung für Natur und Menschen in und um den Riederwald, danke!

Die BIR(iederwald) hat das Ergebnis der Verhandlungen des BUND und Hessen Mobil positiv zur Kenntnis genommen. Dieses belegt, dass der Eingriff durch den Tunnel in das Ökosystem, das Stadtklima und die Lebensqualität für den Frankfurter Osten und hier insbesondere für den Riederwaldtunnel massiv sind, und damit zumindest etwas abgelindert werden.
Insbesondere folgende Punkte, möchten wir hervorheben: Erhaltung der Baumleitstruktur für Fledermäuse und Stadtklima im Bereich Erlenbruch, Renaturierung der Tunneldecke, "Urwald" im Fechenheimer Wald - keine Beforstung von Teilen des Waldes mehr, Streuobstwiesen rund um den Sausee.
Auch hier zeigte sich, dass die Planungen zunächst zu kurz griffen - trotz bereits Anmahnungen in Infoveranstaltungen, dass die Vorort-Ausgleichsmaßnahmen viel zu gering sind, und dass es der starken Stimme - inklusive des Rechtsweges - des BUND bedurfte.

Auch in Hinblick auf die Pestalozzischule erwarten wir nun, dass die Schutzbedürfnisse der Schüler und Lehrern nun spätestens mit der Einwendung der Stadt Frankfurt in Hinblick auf Lüftung und Schutz der Außengelände mit Lärmschutzwand von Hessen Mobil ernst genommen werden. Eventuell muss hier auch das Denkmalamt über seinen Schatten springen - wie an anderen Stellen auch - damit das Gebäude auch während der Bauphase überhaupt betrieben werden kann! Eine 2 1/2 jährige Dauerbeschallung der Schüler ist keine Option, die Lüftungsanlage ist ein Muss!

Ausführlicher aus:

http://www.bund-hessen.de/nc/presse/pressemitteilungen/detail/artikel/bund-und-land-hessen-beenden-rechtsstreit-um-riederwaldtunnel-planaenderungen-fuehren-zum-erhalt/?tx_ttnews%5BbackPid%5D=9044&cHash=7dfcc189831e34444b2d8e0c67ef9c88

https://www.fnp.de/frankfurt/riederwaldtunnel-frankfurt-bund-land-hessen-beenden-rechtsstreit-zr-12749063.html

Die Einhausung oder ein Erfolg, der zu kurz greift!

Ja, vor Jahren wurden die Bürger noch als realitätsfern bezeichnet worden, die eine Einhausung als notwendig und sinnvoll erachteten. Aber wie sinnvoll das Engagement – insbesondere des Aktionsbündnis Unmenschliche Autobahn (AUA) war, zeigt der große Erfolg, dass es jetzt zu einer Realisierung - von leider nur einem km - im Bereich Bornheim, Nordend und Seckbach kommt.

https://www.fr.de/frankfurt/frankfurt-am-main-ort28687/frankfurt-hessen-bringen-einhausung-derautobahn-a661-zr-13218847.html

Das damit aber der Frankfurter Osten und damit insbesondere auch der Riederwald und der Bornheimer Hang nicht vor Lärm und Dreck des Autobahnbaus (vor allem vom AD Erlenbruch) gerettet ist, ist selbstredend, da die Einhausung aktuell nur auf den oberen Bereich beschränkt sein soll. Hier ist weiterhin Einsatz der Bürger Frankfurts und der Stadt Frankfurt nötig, um die Lebensqualität im Frankfurter Osten trotz Autobahnbau zu erhalten. Die Einhausung muss verlängert werden und mindestens bis zum Riederwaldtunnel und zum Ratswegkreisel reichen!

https://www.fr.de/frankfurt/buergerinitiative-frankfurt-wir-werden-sechsspurigen-ausbau-bekaempfen-13218497.html

Weiterhin schlechteste Luft von Frankfurt am Erlenbruch, weiterhin Dauerstau! Jetzt ÖPNV-Lösungen über den OBR11

Ja, man kann es kaum glauben, die Verkehrsprobleme im Frankfurter Osten stinken wortwörtlich zum Himmel – und tragischerweise auch in die Wohnungen der RiederwälderInnen direkt am Erlenbruch hinein. Auch auf der Wilhelmshöher Straße in Seckbach und auf der Hanauer Straße sieht es nicht wirklich besser aus.

Dazu in der FR:

https://www.fr.de/frankfurt/frankfurt-stadt-rechnet-fahrverboten-13205450.html

FNP:

https://www.fnp.de/frankfurt/frankfurt-fahrverbote-innenstadt-sind-unvermeidbar-zr-12949428.html

Da die Probleme akut sind und Handlungsbedarf besteht, haken wir jetzt auch „offiziell“ über den Ortsbeirat 11 nach, der für den Riederwald und Seckbach zuständig ist. Dazu traten wir mit Mitgliedern des OBR in Kontakt, die zahlreiche unserer Vorschläge als Anregungen an den Magistrat aufgriffen, und diese bei der Sitzung am Montag 28.10. Uhr einbrachten. Dazu Punkte auf der Tagesordnung in Anlehnung an unsere Fahrrad-Demo: 13, 14, 15, 24, 26, 27, 28!!!

https://www.stvv.frankfurt.de/PARLISLINK/DDW?GREMIUM=11&DOKUMENTTYP=TAGO&FORMFL_OB=DATUM&FORM_SO=Absteigend&FORM_C=und&?1?1?

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