EILT!!! Alle Riederwälder: Noch bis Di., 20.3.2018 : Einwendung für mehr Schutz vorm Riederwaldtunnel einlegen!! Jetzt Infos dazu!

Wie viele von Ihnen wissen läuft aktuell ein öffentliches Planänderungsverfahren zum Riederwaldtunnel. Dies ist für uns Anwohner/Betroffene sehr wichtig, weil wir die Gelegenheit bekommen Unterlagen öffentlich einzusehen, aber auch - allerdings nur noch bis zum 20.3.2018 Einwendungen zu formulieren, die dann in Verbesserungen insbesondere für den stark betroffenen Riederwaldtunnel münden können. Diese können sofort zu Planänderungen führen, wenn diese von den Planern nachvollzogen werden und wenn dies nicht der Fall ist, können die unmittelbar Betroffenen sich auch überlegen, ob sie Klage einlegen möchten - dieses würde sich im Rahmen der Klagegemeinschaft anbieten, die vom AUA betreut wird und die eine Kostenumlage ermöglicht. Nur zur Erinnerung, jeder Lärmschutz an der A661 geht eben gerade auf diese Einwendungen/Klagen zurück, z.B. die große Lärmschutzwand auf der Seckbachtalbrücke hin zum Hufelandhaus. Auch das am Tunnelportal hier im Riederwald nun eine Lärmschutzwand von 6 Meter Höhe geplant ist, resultiert allein aus Einwendungen - Klagen waren dazu nicht nötig.
Trotzdem reicht der Schutz nicht aus - siehe dazu auch die schalltechnischen Untersuchungen für den Riederwald ganz unten beim AUA - weiter Überschreitungen der Lärmgrenzwerte an Häusern im Riederwald trotz Lärmschutzwand (sie rote Werte) und einem für eine Autobahn angenommenen viel zu geringen LKW-Verkehr. Auch steht das Konzept, das vorsieht einen 6 spurigen Riederwaldtunnel an eine 4 spurige - bereits heute überlastete - A661 anzuschließen auf mehr als wackeligen Füßen. Die Planer sprechen deshalb von einer zukünftigen Autobahn mit der schlechtest möglichen Note für einen Bau, nämlich ausreichend! In der Rush hour gibt es dann offiziell berechnet Tempo 30 auf der Autobahn!
Was können wir alle nun deshalb aktuell tun:
a) alle Riederwälder können das Standardschreiben des AUAs an das Regierungspräsidium Darmstadt senden, und damit zumindest ein symbolisches Zeichen der großen Betroffenheit des Stadtteils abgeben, was sehr wohl auch eine wichtige Bedeutung hat, bitte mitmachen!
b) Die rechtlich hochrelevanten Einwendungen sind die der unmittelbar Betroffenen: Die Bewohner - auch Mieter - am Erlenbruch/Vatterstraße (auch Mieter im Schulgebäude), die Eigentümer/Mieter des Theodor-Haubach Wegs und des Johanna Tesch-Platzes! Deren Einwendungen müssen berücksichtigt werden, und können nötigenfalls auch in Klagen umgewandelt werden! Aber auch die Stadt Frankfurt muss sich jetzt mit Einwendungen den Schutz der Pestalozzischule, wie auch des Kindergartens/Horts im Kinderzentrum Vatterstraße sichern! Auch die Sportvereine Eintracht Frankfurt und FSV Frankfurt können und müssen jetzt für sich aber auch für den gesamten Stadtteil jetzt tätig werden! Das Gleiche gilt für die ABG/die Wohnheim und den VBS!
Kennen Sie Leute in diesem Bereich/bei diesen Institutionen? Bitte diese Infos gleich an diese weiterleiten!

Das gilt natürlich für alle: Jeder zählt, weiterleiten ganz wichtig, vielen Dank!

Hier zum Briefentwurf des AUA, der nur mit Namen ergänzt werden muss:

Mehr zu dieser Thematik finden Sie im Folgenden, verfasst vom AUA, die auch dazu sehr wertvolle Gutachten in Auftrag gegeben haben - um Spenden wird gebeten.

Mehr Infos- ganz wichtige und kurz gefasst, u.a. die sehr hilfreiche Standardeinwendung des AUA unter news :: AUA :: molochautobahn

 

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Trauriges Fazit/Nachruf zu den Rodungen im Bereich Erlenbruch/Teufelsbruch in diesem Winter: Schämt Euch!

Am 20.2.2018 wurden dann leider die 5 Kastanien der Allee auf dem Erlenbruch gefällt, die ein Teil der 50 Bäume – inklusive der Bäume in den Gehölzen im Bereich Teufelsbruch - darstellten, die in diesem Winter gefällt wurden. Die Bäume die problemlos mindestens drei weitere Jahre hätten stehen bleiben können.

Skandalös ist dabei, dass das Land Hessen den Unsinn geplant hat, Al-Wazir ihn verteidigt hat, die Stadt Frankfurt sowie Umweltverbände ihn im Frühjahr 2017 abgenickt haben und dann Feldmann, Heilig und Oesterling alles „weggeschwiegen“ haben und ausgewichen sind. Skandalös auch, dass diese riesige Fällaktion auch nicht im Vorfeld in den Ortsbeirat kam, so dass alles munter an den Augen und Ohren der Bürger vorbeigeleitet wurde! Das kann doch alles nicht wahr sein! Das bei der wohl größten Fällaktion im Frankfurter Osten seit Jahrzehnten! Das muss aufgearbeitet werden!

Aber die BIR(iederwald) hat wenigstens mit vielen engagierten Riederwäldern dafür gesorgt, dass der Frevel öffentlich wurde! Zuletzt mit einer Mahnwache am Tag der Fällungen, dem 20.2., dabei schaute auch der Lehrkörper und die Schüler der benachbarten und in Umweltbelangen engagierten Pestalozzischule in ihrer großen Pause vorbei:

Video:

https://www.youtube.com/watch?v=I4cVv8ec9dg

Bilder:

http://bi-riederwald.de/aktionen/demo/bilder-vom-20-02-2019

Und Artikel in der FR:

Geplanter Tunnel: Rodungen am Riederwald unter Protest

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Das große kollektive Versagen von Land und Stadt: Am 20.2.2018 wird 48x umgeholzt. Bravo, Herr Al-Wazir, Herr Feldmann, Frau Heilig, Herr Oesterling und BUND Frankfurt!

Jetzt ist es bald soweit! Bald können die oben genannten Unterstützer der Baumfällungen mit Champagner auf den gerodeten Baumstümpfen anstoßen! Habt Ihr alle toll gemacht! Da habt Ihr auch witklich schön zusammengearbeitet! Da sage noch einer die Kooperation zwischen Land und Stadt, ja und sogar noch mit Umweltverbänden würde nicht klappen!

Denn, dass das Land Hessen jetzt seine irrwitzigen Pläne mit den völlig überhasteten Rodungen zu Lasten der Gesundheit und der Riederwälder Lebensqualität umsetzen kann, liegt an den Genehmigungen, die wohl das Umweltdezernat der Stadt Frankfurt, aber auch der sehr in Sachen Fledermäuse engagierte BUND im Frühjahr erteilt haben.

Es ist ein Trauerspiel: In Sachsenhausen wird wegen drei Bäumen ein Schrägaufzug zur U-Bahn gebaut, im Westend wurde wegen Bäumen de fakto die Parkordung des Grüneburgparks geändert, und City trees soll es auch noch für die Innenstadt geben. Und was passiert hier im Riederwald? Das kann doch alles nicht wahr sein!

Was ist eigentlich auch mit der ABG Frankfurt? Vor allem ihre Mieter wohnen an der jetzt unnötig entstehenden Großbaustelle!

Bitte lesen Sie dazu auch den offenen Brief an Herrn OB Feldmann (bis dato keine Antwort von ihm).

 

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Al-Wazir zückt die Motorsäge „im Gespräch“! Aber Baumaktivisten schützen unsere Bäume! ;-)

Was war das denn? Wir unterhielten uns am 18.1.2018 mit Landesverkehrsminister im Haus am Dom wegen den Rodungen im Riederwald und übergaben ihm 1300 Unterschriften für einen Aufschub, gleichzeitig wurden im Riederwald die betreffenden Bäume abgesperrt! Dabei wollten wir ergebnisoffene Gespräche! Dass da dann im Gespräch nichts rüberkam, erstaunt im Nachhinein auch nicht (siehe Link unten)!
Für Montag und Dienstag, den 22. bzw. 23. Januar 2018 jeweils zwischen 9:00 und 15:00 Uhr war wohl das Fällen der Bäume am Erlenbruch geplant. Allerdings gibt es weiterhin Bürger, die die Fällungen wegen ihrer Sinnlosigkeit nicht hinnehmen wollen und können. So waren am Montagmorgen bereits Baumaktivisten in einem der Bäume zu beobachten, die die Unterstützung vieler Passanten erlebten.

Dazu weiterlesen zu den Zeitungsartikeln (mit Bild zur Aktion), zu Aussagen von den beauftragten Unternehmen vor Ort, dem Grünflächenamt und Hessen Mobil

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Übergabe Online-Petition: Al-Wazir‘s Bäumefällen mit Tunnelblick! Schon ab 22./23. Januar 2018!

Bei allem Dank, dass uns Herr Staatsminister Al-Wazir am 18.1.2018 zur Übergabe empfang, für seine Motorsägen-Politik konnte er bei uns keine Pluspunkte sammeln! Unsere Befürchtung, dass jetzt sinn- und zwecklos einfach ein Kahlschlag im Riederwald durchgezogen wird, und zwar ab dem 22./23. Januar 2018. Schon bei den Kastanien der Allee, und das ohne Rechtsgrundlage für den Tunnelbau ist weiterhin ungeheuerlich und kann nicht akzeptiert werden! Bäume mehrere Jahre zu früh zu fällen ist nicht tolerierbar. Das ist politisches Versagen auf Landesebene und jetzt ist es höchste Eisenbahn, dass unser Oberbürgermeister Feldmann, Verkehrsdezernent Oesterling und Umweltdezernentin Heilig eingreifen!

Dazu auch ein Bericht in der FNP:
Riederwaldtunnel: 1340 Frankfurter haben für Erhalt von Bäumen unterschrieben | Frankfurter Neue Presse

Bitte weiterlesen:

- Der Minister lässt einfach die Bäume in Gehölzen bei den Zählungen weg, damit sind die Zahlen niedriger
- „Wegen“ den Bewohnern in Bad Camberg gibt es auch für die Riederwälder keinen Aufschub!
- Trotz Bad Camberg: Stadt Frankfurt und die BIs gehen von einem frühest möglichen Baubeginn des Riederwaldtunnels 2022/23 aus!
- Al-Wazir wettet mit den Riederwälder Bäumen und Menschen als Einsatz! Nein, nein, nein!
- Stadt Frankfurt fordert inzwischen auch deutlich mehr Schutz für die Pestalozzischule – auch hier hat Al-Wazir das mangelhafte Konzept seiner Behörde weiter verteidigt, warum???

 

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Planoffenlegung und Einwendungsmöglichkeit im Planänderungsverfahren Autobahn A 66 Tunnel Riederwald einschl. Autobahndreieck Erlenbruch A 66/ A 661: 15.1. bis 14.2.2018

Die Pläne (u.a. neue Verkehrsuntersuchung, Lärm- und Schadstoffberechnungen) können eingesehen werden:
vom 15. Januar 2018 bis einschließlich 14. Februar 2018
bei dem Magistrat der Stadt Frankfurt am Main im Stadtplanungsamt,
Kurt-Schumacher-Straße 10,
60311 Frankfurt am Main, Atrium,
während der Dienststunden
montags, dienstags, donnerstags und freitags
in der Zeit von 07.10 Uhr bis 15.40 Uhr
sowie mittwochs
von 07.10 Uhr bis 19.00 Uhr

BAB 66 - Neubau des Riederwaldtunnels in Frankfurt am Main - UVP

Bis 20. März 2018 kann "bezogen auf die Planänderungen" Einwendung erhoben werden:

Um Details dazu zu erfahren bitte weiterlesen.

 

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Demo: Ein großer Erfolg! Der Knaller dann am Abend: Baubeginn Riederwaldtunnel jetzt erst 2022/2023!

Liebe RiederwälderInnen,

zunächst unseren herzlichen Dank für Euer Engagement: Wir hatten mit 200 Teilnehmer eine sehr erfolgreiche Demo. In Anbetracht der Komplexität und dass wir noch im Planungszustand sind, kann das als großer Erfolg verbucht werden. Trotzdem müssen wir daran arbeiten, dass wir noch mehr werden: Die Betroffenheit im Stadtteil wird sehr groß werden und die Beinträchtigungen für die Schüler aber auch für die Riederwälder immens. Dazu brauche wir Eure Unterstützung, bitte melden, wenn Ihr Euch mehr einbringen wollt!

Als Redner sprachen auf der Demo u.a.:

Herr Skrypalle, Ortsvorsteher für den Bereich Riederwald, Fechenheim und Seckbach
Frau Boiar, Schulleiterin der Pestalozzischule
Frau Koch, Kinderbeauftrage des Stadtteils
Herr Nickel, BI Verkehrsberuhigung Seckbacher

Im Rahmen der Demo ging unser offener Brief der BIR mit den Kernforderungen des Stadtteils an Landesverkehrsminister Al-Wazir

Das Presseecho zur Demo:

Hier zum Interview mit Frau Boiar, der Schulleiterin, in der Frankfurter Neuen Presse

Auch in der Hessenschau war die Schule das große Thema

Zur Demo auch in der FR

Und in der FAZ vom 2.10.17: Mehr Lärmschutz gefordert - Bürger im Riederwald besorgt wegen des Tunnelbaus (leider nicht online)

Noch unser Kommentar zur Hessenschau mit dem großen Knaller zum Baubeginn:

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Viele wichtige Frage weiter offen! Der Stadtteil und unsere BI haken nach!

Sehnsuchtsort Riederwaldtunnel? Für die Riederwälder weiterhin nicht, denn wenn es um ihren/Ihren Schutz geht, soll es weiterhin vor allem billig sein - auch werden einfach mal Lärm- und Schadstoffgrenzwerte gebrochen - die Billigheimer haben bis dato das Sagen.
Letzteres geht nicht, Recht und Gesetz gelten auch für Planungen in Deutschland: Anbei 26 wichtige Fragen, die in den beiden Veranstaltung mit Al-Wazir im Juni offen blieben. Dabei hatten die Bürger keinerlei Vorbereitungszeit: Eine Woche im Voraus wurde die Veranstaltung angekündigt und es gab auch auf Rückfrage keine Vorabinformationen.
Das Protokoll der Fragen anbei.

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