Gesundheitsgefährdender Schadstoffanstieg (NO2) durch Riederwaldtunnel - auch Stadt Frankfurt sieht zukünftig hohe Belastung durch neue EU-Vorgaben

Dass die ganzen Schadstoffberechnungen großer Schmuh sind wissen wir seit Dieselgate. Spätestens mit der neuen Verordnung der EU Kommission, dass Autos doppelt so viel in Realität emittieren dürfen, als es die theoretischen Grenzwerte aussagen, haben die Stadt Frankfurt und das Land Hessen keine Chance mehr mit ihren bisherigen Maßnahmen, die höchst gefährliche NO2-Belastung in den Griff zu bekommen. Als erste gibt dies die Gesundheitsdezernentin der Stadt Frankfurt, Rosmarie Heilig, zu.
(in FAZ 12.2.16, Seite 30, Heilig verärgert über "Abgas-Deal").

Da das Umweltministerium des Landes Hessens bereits 2011 die Stadt Frankfurt darauf hinwies, dass es am Tunnelportal im Riederwald zu Schadstoffüberschreitungen kommen kann, ist dies wohl nun mit Sicherheit anzunehmen! Lasst uns für "unseren" Schadstofffilter kämpfen!

Stadt Frankfurt engagiert sich zum Schutz der Betroffenen während des Bau des Riederwaldtunnels, ein wichtiger Schritt!!!

Der gemeinsamer Antrag Stadtverordneten von CDU und der GRÜNEN vom 03.12.2015 ist die unmittelbare Reaktion der Frankfurter Stadtpolitik auf die erfolgreiche Aktion von 600 Riederwäldern über "Frankfurt fragt mich", dass sich die Stadt Frankfurt aktiv in den Anwohnerschutz der zukünftigen Großbaustelle Riederwaldtunnel einschalten soll. 

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Unkenntnis und Desinformation der Politik zum Thema Bauverzögerung stiften Verwirrung!

Wir möchten doch ein paar Zeilen schreiben, da es geradezu abenteuerlich war, was man zur erneuten Bauverzögerung von den Politikern für Statements bekam. Selbst der geneigte Leser hat kaum noch eine Chance, die Wahrheit zu erfahren.

Im Folgenden unsere Klarstellungen:

Die schlechten Highlights waren sicherlich:
a) Herr Österling, der zunächst mutmaßte, dass der Bund kein Geld mehr hätte - > schlichtweg Unsinn
b) die mehrmaligen Unterstellungen Al-Wazir würde aufgrund von politischen Motiven handeln
c) die gerade von der FDP beantragte Sondersitzung im hessischen Landtag
d) wegen der gestiegenen Einwohnerzahl müsste nun alles geändert werden
e) das deutsche Planungsrecht wäre zu kompliziert
f) Anwohner hätten zu viele Rechte
g) die Riederwälder würden unter der Bauverzögerung am meisten leiden

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Schadstoffbelastung in Frankfurt - u.a. im Riederwald - zu hoch, jetzt klagt die Deutsche Umwelthilfe, danke!

Hessen Mobil hat es bereits gezeigt: Rund um den Erlenbruch werden bereits heute die NO2 Werte nicht eingehalten, trotzdem soll der sechsspurige Riederwaldtunnel für knapp den vierfachen Verkehr ohne Schadstofffilter gebaut werden, da fällt einem nichts mehr ein!

Offensichtlich braucht Frankfurt und das Land Hessen erst die rote Karte der Gerichte!

Dazu ein Artikel in der FNP vom 19.11.2015

DER KNALLER: Wohl mehr Schutz für den Riederwald - bei weiterer Verzögerung!!! Al-Wazir und Hessen Mobil wollen nun doch Gesetze beachten!!!

Jahrelang wiesen das AUA und die BIR auf die Gesetzeslage hin - vergeblich, jetzt gibt es einen wichtigen Teilerfolg für den Bereich um den Riederwaldtunnel: Die Planänderungsverfahren sollen nun öffentlich ausgelegt werden. Dafür werden auch die Planungsunterlagen - endlich erneuert!!! Aber warum wird noch am Autobahndreieck gebaut??? Auch hier gibt es eine eindeutige Rechtslage, dass keine veralteten Zahlen verwendet werden dürfen!!!

Weiterlesen/zur Presssemitteilung des Ministeriums/zum Medienecho 

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Raubbau am Riederwald! Was kommt noch?

Unglaublich, aber wahr: Die gesetzlichen Augleichsmaßnahmen wegen der Naturzerstörung im Rahmen des Baus des Riederwaldtunnels kommen nicht dem betroffenen Stadtteil, nein, sondern dem anderen Ende der Stadt: Schwanheim zugute!
Lärm- und Schadstoffüberschreitung beim Bau und dem Betrieb des Tunnels plus Naturzerstörung gibts für die Riederwälder, jeder positive Nutzen aus dem Projekt, kommt anderen zugute! RiederwälderInnen, lasst uns zusammenhalten und für unsere Rechte einstehen!

Dazu die Frankfurter Rundschau vom 16. Oktober 2015

Zur Pressemitteilung von Hessen Mobil

Note "mangelhaft" für deutsche Luftqualität

Die FAZJOB.net geht am 2.7.2015 auf die Schadstoffproblematik in deutschen Städten verursacht insbesondere durch Emissionen von Dieselautos ein. Der Schwerpunkt der Betrachtung liegt auf den NO2-Emissionen, auch ein großes Thema im Riederwald. Dieses Thema hat durch das sog. „Dieselgate" eines großen deutschen Automobilherstellers in letzter Zeit zusätzlich Aufmerksamkeit erzeugt.
In dem Artikel werden gut die Problematik und Ursachen geschildert. Zusätzlich wird noch ein Vertreter des BUND mit einer Forderung zitiert.

Hier geht es zum Online-Artikel.

Der Brief von OB Feldmann an die BIR macht fassungslos: Schadsstoffüberschreitung im Riederwald - wen juckst? Uns!!!

Bezugnehmend auf den Bereich Erlenbruch und Vatterstraße wo sich neben zahlreichen Wohnblöcken der städtischen ABG Frankfurt, auch eine dreizügige Grundschule, zwei Kinderhorte, ein Kindergarten (alle im Gebäude der Pestalozzischule) auch zwei Seniorenwohnanlagen befinden, teilt der OB der BIRiederwald folgenden Sachverhalt mit:
Feldmann (mit Bezug auf den Magistrat): Der Brief von Feldmann an die BIR ist ein Eingeständnis der Stadt Frankfurt an Hilflosigkeit in Sachen Schadstoffe.

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