Al-Wazir zückt die Motorsäge „im Gespräch“! Aber Baumaktivisten schützen unsere Bäume! ;-)

Was war das denn? Wir unterhielten uns am 18.1.2018 mit Landesverkehrsminister im Haus am Dom wegen den Rodungen im Riederwald und übergaben ihm 1300 Unterschriften für einen Aufschub, gleichzeitig wurden im Riederwald die betreffenden Bäume abgesperrt! Dabei wollten wir ergebnisoffene Gespräche! Dass da dann im Gespräch nichts rüberkam, erstaunt im Nachhinein auch nicht (siehe Link unten)!
Für Montag und Dienstag, den 22. bzw. 23. Januar 2018 jeweils zwischen 9:00 und 15:00 Uhr war wohl das Fällen der Bäume am Erlenbruch geplant. Allerdings gibt es weiterhin Bürger, die die Fällungen wegen ihrer Sinnlosigkeit nicht hinnehmen wollen und können. So waren am Montagmorgen bereits Baumaktivisten in einem der Bäume zu beobachten, die die Unterstützung vieler Passanten erlebten.

Dazu weiterlesen zu den Zeitungsartikeln (mit Bild zur Aktion), zu Aussagen von den beauftragten Unternehmen vor Ort, dem Grünflächenamt und Hessen Mobil

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Übergabe Online-Petition: Al-Wazir‘s Bäumefällen mit Tunnelblick! Schon ab 22./23. Januar 2018!

Bei allem Dank, dass uns Herr Staatsminister Al-Wazir am 18.1.2018 zur Übergabe empfang, für seine Motorsägen-Politik konnte er bei uns keine Pluspunkte sammeln! Unsere Befürchtung, dass jetzt sinn- und zwecklos einfach ein Kahlschlag im Riederwald durchgezogen wird, und zwar ab dem 22./23. Januar 2018. Schon bei den Kastanien der Allee, und das ohne Rechtsgrundlage für den Tunnelbau ist weiterhin ungeheuerlich und kann nicht akzeptiert werden! Bäume mehrere Jahre zu früh zu fällen ist nicht tolerierbar. Das ist politisches Versagen auf Landesebene und jetzt ist es höchste Eisenbahn, dass unser Oberbürgermeister Feldmann, Verkehrsdezernent Oesterling und Umweltdezernentin Heilig eingreifen!

Dazu auch ein Bericht in der FNP:
Riederwaldtunnel: 1340 Frankfurter haben für Erhalt von Bäumen unterschrieben | Frankfurter Neue Presse

Bitte weiterlesen:

- Der Minister lässt einfach die Bäume in Gehölzen bei den Zählungen weg, damit sind die Zahlen niedriger
- „Wegen“ den Bewohnern in Bad Camberg gibt es auch für die Riederwälder keinen Aufschub!
- Trotz Bad Camberg: Stadt Frankfurt und die BIs gehen von einem frühest möglichen Baubeginn des Riederwaldtunnels 2022/23 aus!
- Al-Wazir wettet mit den Riederwälder Bäumen und Menschen als Einsatz! Nein, nein, nein!
- Stadt Frankfurt fordert inzwischen auch deutlich mehr Schutz für die Pestalozzischule – auch hier hat Al-Wazir das mangelhafte Konzept seiner Behörde weiter verteidigt, warum???

 

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Planoffenlegung und Einwendungsmöglichkeit im Planänderungsverfahren Autobahn A 66 Tunnel Riederwald einschl. Autobahndreieck Erlenbruch A 66/ A 661: 15.1. bis 14.2.2018

Die Pläne (u.a. neue Verkehrsuntersuchung, Lärm- und Schadstoffberechnungen) können eingesehen werden:
vom 15. Januar 2018 bis einschließlich 14. Februar 2018
bei dem Magistrat der Stadt Frankfurt am Main im Stadtplanungsamt,
Kurt-Schumacher-Straße 10,
60311 Frankfurt am Main, Atrium,
während der Dienststunden
montags, dienstags, donnerstags und freitags
in der Zeit von 07.10 Uhr bis 15.40 Uhr
sowie mittwochs
von 07.10 Uhr bis 19.00 Uhr

BAB 66 - Neubau des Riederwaldtunnels in Frankfurt am Main - UVP

Bis 20. März 2018 kann "bezogen auf die Planänderungen" Einwendung erhoben werden:

Um Details dazu zu erfahren bitte weiterlesen.

 

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Demo: Ein großer Erfolg! Der Knaller dann am Abend: Baubeginn Riederwaldtunnel jetzt erst 2022/2023!

Liebe RiederwälderInnen,

zunächst unseren herzlichen Dank für Euer Engagement: Wir hatten mit 200 Teilnehmer eine sehr erfolgreiche Demo. In Anbetracht der Komplexität und dass wir noch im Planungszustand sind, kann das als großer Erfolg verbucht werden. Trotzdem müssen wir daran arbeiten, dass wir noch mehr werden: Die Betroffenheit im Stadtteil wird sehr groß werden und die Beinträchtigungen für die Schüler aber auch für die Riederwälder immens. Dazu brauche wir Eure Unterstützung, bitte melden, wenn Ihr Euch mehr einbringen wollt!

Als Redner sprachen auf der Demo u.a.:

Herr Skrypalle, Ortsvorsteher für den Bereich Riederwald, Fechenheim und Seckbach
Frau Boiar, Schulleiterin der Pestalozzischule
Frau Koch, Kinderbeauftrage des Stadtteils
Herr Nickel, BI Verkehrsberuhigung Seckbacher

Im Rahmen der Demo ging unser offener Brief der BIR mit den Kernforderungen des Stadtteils an Landesverkehrsminister Al-Wazir

Das Presseecho zur Demo:

Hier zum Interview mit Frau Boiar, der Schulleiterin, in der Frankfurter Neuen Presse

Auch in der Hessenschau war die Schule das große Thema

Zur Demo auch in der FR

Und in der FAZ vom 2.10.17: Mehr Lärmschutz gefordert - Bürger im Riederwald besorgt wegen des Tunnelbaus (leider nicht online)

Noch unser Kommentar zur Hessenschau mit dem großen Knaller zum Baubeginn:

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Viele wichtige Frage weiter offen! Der Stadtteil und unsere BI haken nach!

Sehnsuchtsort Riederwaldtunnel? Für die Riederwälder weiterhin nicht, denn wenn es um ihren/Ihren Schutz geht, soll es weiterhin vor allem billig sein - auch werden einfach mal Lärm- und Schadstoffgrenzwerte gebrochen - die Billigheimer haben bis dato das Sagen.
Letzteres geht nicht, Recht und Gesetz gelten auch für Planungen in Deutschland: Anbei 26 wichtige Fragen, die in den beiden Veranstaltung mit Al-Wazir im Juni offen blieben. Dabei hatten die Bürger keinerlei Vorbereitungszeit: Eine Woche im Voraus wurde die Veranstaltung angekündigt und es gab auch auf Rückfrage keine Vorabinformationen.
Das Protokoll der Fragen anbei.

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Medien greifen die Kritik der Bürger und der BIR(iederwald) - zu Recht - auf!

Hier eine Auswahl von Artikeln zum großen Medienecho auf die Infoveranstaltungen des Landes Hessen im Riederwald am 7. und 8. Juni 2017:

Hessenschau vom 08.06.2017: Ewiges Bauprojekt Riederwaldtunnel
 
Frankfurter Rundschau vom 10.06.2017: Mehr Verkehr im Riederwald

Neues Verkehrskonzept zur sofortigen Entlastung u.a. von Erlenbruch, Hanauer Landstraße und Wilhelmshöher Straße

Die Bürgerinitiative Riederwald hat sich Gedanken zu einem verbesserten Verkehrskonzept für den Osten Frankfurts samt seines benachbarten Umlands gemacht - in erster Linie eine Tarifzonenreform und Park and Ride Plätze entlang der nordmainischen Regionalbahn. Dieses können Sie dem beigefügten Brief entnehmen.
Herrn Al-Wazir übergaben wir den Brief bereits bei seinem Besuch im Riederwald im Rahmen der Infoveranstaltung des Landes Hessens zum Riederwaldtunnel am 7.6.2017

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AUA: "Stautunnel A 66 Riederwald" so nicht genehmigungsfähig

Die im Aktionsbündnis Unmenschliche Autobahn (AUA) zusammengeschlossenen Bürgerinitiativen halten den "Stautunnel A 66 Riederwald" mit über 400 Mio. Euro Kosten unter den gegebenen Umständen nicht mehr für genehmigungsfähig. Staus und Stopp-and-go-Verkehr über den Tunnel hinaus bis Maintal wie auch auf der A 661 werden an der Tagesordnung sein. Dafür ist der Tunnel ohne Lüftungssystem gar nicht ausgestattet! Die Betonung des Grünen Verkehrsministers, dass es für die Betroffenen durch Lärmschutzmaßnahmen entlang der Autobahnen leiser werden würde, ist angesichts der Aussage, dass „nur bei vollständiger Einhausung die Lärmgrenzwerte eingehalten werden könnten" und der Tatsache, dass es am Autobahndreieck Erlenbruch keinen Schutz für Bornheim geben soll, an Zynismus kaum zu überbieten.

Näheres dazu entnehmen Sie bitte der Presserklärung im Anhang.

icon 2017_06_15_aua_pm_stautunnela66rwnichtgenehmigungsfähig

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