Raubbau am Riederwald! Was kommt noch?

Unglaublich, aber wahr: Die gesetzlichen Augleichsmaßnahmen wegen der Naturzerstörung im Rahmen des Baus des Riederwaldtunnels kommen nicht dem betroffenen Stadtteil, nein, sondern dem anderen Ende der Stadt: Schwanheim zugute!
Lärm- und Schadstoffüberschreitung beim Bau und dem Betrieb des Tunnels plus Naturzerstörung gibts für die Riederwälder, jeder positive Nutzen aus dem Projekt, kommt anderen zugute! RiederwälderInnen, lasst uns zusammenhalten und für unsere Rechte einstehen!

Dazu die Frankfurter Rundschau vom 16. Oktober 2015

Zur Pressemitteilung von Hessen Mobil

Note "mangelhaft" für deutsche Luftqualität

Die FAZJOB.net geht am 2.7.2015 auf die Schadstoffproblematik in deutschen Städten verursacht insbesondere durch Emissionen von Dieselautos ein. Der Schwerpunkt der Betrachtung liegt auf den NO2-Emissionen, auch ein großes Thema im Riederwald. Dieses Thema hat durch das sog. „Dieselgate" eines großen deutschen Automobilherstellers in letzter Zeit zusätzlich Aufmerksamkeit erzeugt.
In dem Artikel werden gut die Problematik und Ursachen geschildert. Zusätzlich wird noch ein Vertreter des BUND mit einer Forderung zitiert.

Hier geht es zum Online-Artikel.

Der Brief von OB Feldmann an die BIR macht fassungslos: Schadsstoffüberschreitung im Riederwald - wen juckst? Uns!!!

Bezugnehmend auf den Bereich Erlenbruch und Vatterstraße wo sich neben zahlreichen Wohnblöcken der städtischen ABG Frankfurt, auch eine dreizügige Grundschule, zwei Kinderhorte, ein Kindergarten (alle im Gebäude der Pestalozzischule) auch zwei Seniorenwohnanlagen befinden, teilt der OB der BIRiederwald folgenden Sachverhalt mit:
Feldmann (mit Bezug auf den Magistrat): Der Brief von Feldmann an die BIR ist ein Eingeständnis der Stadt Frankfurt an Hilflosigkeit in Sachen Schadstoffe.

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Absurdistan: Das Land Hessen baut für den zukünftigen Stau - laut Unterlagen des Landes!

Im Projektdossier zur Anmeldung für den Bundesverkehrswegeplan steht schwarz auf weiß, dass die 4-spurige A661 im Bereich des zukünftigen AD-Am Erlenbruch bereits jetzt "überlastet" ist. Trotzdem schreibt das Verkehrsministerium in einem Brief an die BI, dass nur der Neubau der jetzigen vier Spuren zur Inbetriebnahme des Riederwaldtunnels geplant ist!

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Al-Wazirs Angst vor dem Bürger! Die Antwort des Ministeriums mit teils Einräumung von Fehlern

Al-Wazir lehnte unser Angebot ihn in Wiesbaden zu besuchen ab. Was können wir da noch machen??? In einem Brief seines Ministeriums musste dieses nun einräumen, dass der aktive Lärmschutz im Riederwald nach Tunneleröffnung nicht gewährleistet ist, damit musste es den vorangegangen Brief direkt von Al-Wazir an entscheidender Stelle korrigieren! Die Fehler bei den Proberammungen werden weiter nicht zugegeben. Wir bleiben natürlich an Al-Wazir, dem Verantwortlichen, dran!

Hier könnt Ihr den Brief einsehen:

icon Al-Wazir an BI Riederwald März 2015

Im Plan, aber noch ohne Plan ... Hessen Mobil hat noch kein Schutzkonzept

Die aktuellen Interviews von Hessen Mobil in der FNP und FAZ wundern uns. Einserseits läuft alles "nach Plan", anderseits muss Hessen Mobil zugeben, dass ein Schutzkonzept für das Einbringen der Spundwände weiter fehlt. Hallo!

Der Anwohnerschutz sollte bei Hessen Mobil endlich als wichtiges Ziel verankert werden! Hier braucht es endlich den gesetzlich notwendigen Schutz! Wie schlecht Schutzmaßnahmen geplant werden können, zeigten ja gerade die Proberammungen von Hessen Mobil mit über 80dcB an der Seniorenwohnanlage in der Vatterstraße. Zumindest hat sich Hessen Mobil nun in Düsseldorf ein wohl geeigneteres Verfahren angeschaut, jetzt bitte keine Fehler zu unseren Lasten mehr! Den Hinweis auf die Kosten empfinden wir als deplatziert. Es geht hier um die Einhaltung der Grenzwerte vor zwei Seniorenwohnanlagen und einer Schule mit Kindergarten und zwei Kinderhorten. Da darf es keinen Schmuh geben!

Siehe dazu Artikel in der FNP vom 7.4.2015

Im Mai soll die Baugrube des Autobahndreiecks Am Erlenbruch vollständig ausgehoben sein, dann könne man nach Hessen Mobil mit den Betonbauarbeiten beginnen. Der Riederwaldtunnel könne dann ab dem kommenden Jahr gebaut werden (Quelle: Hessen Mobil in FAZ: Riesige Mengen an Aushub, vom 26.3.2015).

 

Kommentar: Hessen Mobil stellt wirtschaftliche Gesichtspunkte über Anwohnerschutz

 

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Flugroute Nordost ein "lautes" Thema für den Riederwald und Fechenheim Nord

Wie gefühlt ist das Starten der großen Maschinen über Fechenheim-Nord/Riederwald tatsächlich mit großem Lärm verbunden. Viele Maschinen über 60 dcB, 70dcB und teils über 80 dcB! Damit übetrifft der Lärm, der bei Ostwindlage auftritt, auch jenen in Sachsenhausen deutlich.

Hier der Link zur aktuellen Auswertung des Umwelthauses

Plattform-Konzept der BIR

Die BIR fungiert als Plattform, die aktive Bürger nutzen können, um darauf selbstbestimmte für den Riederwald relevante Themen zu bearbeiten. D. h. die BIR gibt die Themen nicht vor, sondern die Bürger können selbst Themen einbringen. Dabei können die Kommunikationsmittel der BIR (Website, Newsletter, Flyer, usw.) genutzt werden und es kann auch z. B. Unterstützung beim Versenden von Briefen an zuständige Stellen gegeben werden. Um ein Thema sinnvoll bearbeiten zu können, sollten sich mindestens zwei bis drei Bürger für ein Thema zusammen finden.

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