Al-Wazirs Angst vor dem Bürger! Die Antwort des Ministeriums mit teils Einräumung von Fehlern

Al-Wazir lehnte unser Angebot ihn in Wiesbaden zu besuchen ab. Was können wir da noch machen??? In einem Brief seines Ministeriums musste dieses nun einräumen, dass der aktive Lärmschutz im Riederwald nach Tunneleröffnung nicht gewährleistet ist, damit musste es den vorangegangen Brief direkt von Al-Wazir an entscheidender Stelle korrigieren! Die Fehler bei den Proberammungen werden weiter nicht zugegeben. Wir bleiben natürlich an Al-Wazir, dem Verantwortlichen, dran!

Hier könnt Ihr den Brief einsehen:

icon Al-Wazir an BI Riederwald März 2015

Im Plan, aber noch ohne Plan ... Hessen Mobil hat noch kein Schutzkonzept

Die aktuellen Interviews von Hessen Mobil in der FNP und FAZ wundern uns. Einserseits läuft alles "nach Plan", anderseits muss Hessen Mobil zugeben, dass ein Schutzkonzept für das Einbringen der Spundwände weiter fehlt. Hallo!

Der Anwohnerschutz sollte bei Hessen Mobil endlich als wichtiges Ziel verankert werden! Hier braucht es endlich den gesetzlich notwendigen Schutz! Wie schlecht Schutzmaßnahmen geplant werden können, zeigten ja gerade die Proberammungen von Hessen Mobil mit über 80dcB an der Seniorenwohnanlage in der Vatterstraße. Zumindest hat sich Hessen Mobil nun in Düsseldorf ein wohl geeigneteres Verfahren angeschaut, jetzt bitte keine Fehler zu unseren Lasten mehr! Den Hinweis auf die Kosten empfinden wir als deplatziert. Es geht hier um die Einhaltung der Grenzwerte vor zwei Seniorenwohnanlagen und einer Schule mit Kindergarten und zwei Kinderhorten. Da darf es keinen Schmuh geben!

Siehe dazu Artikel in der FNP vom 7.4.2015

Im Mai soll die Baugrube des Autobahndreiecks Am Erlenbruch vollständig ausgehoben sein, dann könne man nach Hessen Mobil mit den Betonbauarbeiten beginnen. Der Riederwaldtunnel könne dann ab dem kommenden Jahr gebaut werden (Quelle: Hessen Mobil in FAZ: Riesige Mengen an Aushub, vom 26.3.2015).

 

Kommentar: Hessen Mobil stellt wirtschaftliche Gesichtspunkte über Anwohnerschutz

 

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Flugroute Nordost ein "lautes" Thema für den Riederwald und Fechenheim Nord

Wie gefühlt ist das Starten der großen Maschinen über Fechenheim-Nord/Riederwald tatsächlich mit großem Lärm verbunden. Viele Maschinen über 60 dcB, 70dcB und teils über 80 dcB! Damit übetrifft der Lärm, der bei Ostwindlage auftritt, auch jenen in Sachsenhausen deutlich.

Hier der Link zur aktuellen Auswertung des Umwelthauses

Plattform-Konzept der BIR

Die BIR fungiert als Plattform, die aktive Bürger nutzen können, um darauf selbstbestimmte für den Riederwald relevante Themen zu bearbeiten. D. h. die BIR gibt die Themen nicht vor, sondern die Bürger können selbst Themen einbringen. Dabei können die Kommunikationsmittel der BIR (Website, Newsletter, Flyer, usw.) genutzt werden und es kann auch z. B. Unterstützung beim Versenden von Briefen an zuständige Stellen gegeben werden. Um ein Thema sinnvoll bearbeiten zu können, sollten sich mindestens zwei bis drei Bürger für ein Thema zusammen finden.

Al-Wazir lässt Riederwald mit Verweis aufs Infocenter abblitzen, unglaublich!

Anstelle unser Nachhaken korrekt zu beantworten verweist der Staatsminister aufs Infocenter! Auch Fehler in seinem letzten Brief will er nicht korrigieren!

Dazu eine kurze Zusammenfassung in der FR vom 24.02.2015: Initiative will Treffen

Ausführlicher dazu mit dem Antwortschreiben von Al-Wazir an die BIR und unserem erneuten Nachhaken.

Weiterlesen: Al-Wazir lässt Riederwald mit Verweis aufs Infocenter abblitzen, unglaublich!

Ortsbeirat 11 fordert Luftmessstation und Umweltzone!

Nachdem das Land Hessen nun bereits in mehreren Jahren Überschreitungen bei den Schadstoffen im Riederwald gemessen hat, fordert der Ortsbeirat 11 eine Luftmessstation. Diese ist eine Forderung, die die BIR bereits mehrfach an Stadt und Land gestellt hat, jetzt wirds endlich Zeit! Auch die Ausdehnung der Umweltzone bis zum Riederwald ist überfällig!

Hier kommt Ihr zu beiden Anträgen:

Luftmessstation im Riederwald - Erlenbruch und Pestalozzischule

Umweltzone Riederwald

Ein Erfolg: Ausbau Frankfurt-Hanau nun doch nicht 8-spurig!

"Nach einem genauen Blick in die Engpassanalyse" hat das Land Hessen den dringlichen Bedarf für den Ausbau der A66 zwischen Hanau und Frankfurt zurückgenommen! Auf diesen Irrsinn wiesen wir Verkehrsminister Al-Wazir mit unserem offenen Brief mit den 700 Unterschriften aus dem letzten Sommer hin! Ein großer Erfolg!!!
Hoffentlich kehrt jetzt so langsam Vernunft ein.
Mehr dazu in der FNP vom 17.01.2015:
Aus vier mach sechs

Zum Autobahnausbau um Frankfurt insgesamt: FR vom 09.01.2015:Mehr Autobahnspuren

Aber es gilt weiter dranzubleiben: Ohne Alleentunnel darf die A661 auch im Frankfurter Osten nicht 6-spurig ausgebaut werden bzw. was wir wollen: Eine neue Planfeststellung mit der dann endlich angemessener Lärm- und Schadstoffschutz verbunden wäre!

In dieser "rechtlichen Kiste" ist das AUA aktiv mehr dazu:

Ostumgehung ohne Alleentunnel rechtswidrig

Land Hessen meldet weiteren Ausbau A66 A661 für BVWP an

Kampfmittelsondierung und Gehölzschnittarbeiten nördlich der Straße "Am Erlenbruch" und das Informationsmanagement von Hessen Mobil

In der Baumreihe parallel zur U-Bahn gab es teils kräftige Rückschnitte des Gebüsch. Anwohner beobachten größere Aktivitäten in der 6. KW, sprich auch noch vor der Pressemitteilung und vor dem angekündigten Start in der 8. KW (ein Schelm wer böses dabei denkt!)! Die Arbeiten sollen noch bis Mitte März 2015 gehen. Ferner sehr schlecht gemanagt: Auf der eigentlichen Website von Hessen Mobil zum Riederwaldtunnel erscheint diese Mitteilung nicht. Auch sonst wird fast nichts Neues auf der auf der Infoveranstaltung groß angekündigten Website (tunnelriederwald.de) eingestellt.

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