Aktionsbündnis hält Bau des AD Erlenbruch für rechtswidrig

Das Aktionsbündnis Unmenschliche Autobahn hält die seit gut zwei Jahren laufenden Bauarbeiten für das Autobahndreieck Erlenbruch für rechtswidrig und hat den Grünen Hessischen Verkehrsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) in einem Schreiben aufgefordert, einen sofortigen Stopp aller laufenden Baumaß­nah­men zu veranlassen.

Näheres dazu entnehmen Sie bitte der Presserklärung des AUA:

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FR vom 04.12.2016: Baustopp für Autobahn-Dreieck gefordert
FAZ vom 13.12.2016: Protest gegen Autobahndreieck Erlenbruch

U-Bahnverlegung erfordert Abriss Riederwälder Wohnungen !!! - Riederwälder müssen (?) raus

Aus Mieterhand bekamen wir folgende Informationen: Die Häuser Flinschstr. 1 und 3 werden abgerissen, um Platz für die U-Bahnverlegung - zur Ermöglichung der Bauarbeiten zum Riederwaldtunnel - zu machen (verläuft dann über das Gelände wo jetzt noch die Häuser stehen.

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Chaos, Chaos, Chaos: Der 6-spurige Ausbau der A661 wird nun erst mal nicht kommen!

Zwar schreibt das Land Hessen in seinem Antrag für den Bundesverkehrswegeplan, dass die A661 de fakto heute schon auf Teilabschnitten nicht leistungsfähig ist, trotzdem stuft nun der Bund das Bauvorhaben in seiner Relevanz zurück!
Das Problem nur: Der Verkehr aus dem Riederwaldtunnel (über 100000 Autos pro Jahr) trifft genau auf diese A661! Wie soll das gehen, wie kann das gehen? Von Planung kann hier keine Rede mehr sein! Es regiert das Chaos, die Abstimmung mit Berlin ist gleich null! Dass unter solchen Voraussetzungen auch der Lärm- und Schadstoffschutz der Frankfurter und hier insbesondere der Riederwälder zu kurz kommt, ist dann leider nachvollziehbar! Aber nicht mit uns, wir wehren uns!

Link zu FNP "Warum der Riederwaldtunnel nicht ohne einen A 661-Ausbau funktioniert"

Link FNP Kommentar von Günter Murr: "Alles nur Stückwerk"

Verkehrsdezernent Österling: Größtmöglichster Lärmschutz beim Riederwaldtunnel - Stadt beteiligt sich an öffentlichen Verfahren

Österling gegenüber der BIR:
'Ich darf sie darüber informieren, dass der Koalitionsvertrag CDU/SPD/Grüne in der Endfassung folgende Formulierung enthält:

„Beim Bau des Riederwaldtunnels treten wir dafür ein, dass der größtmögliche Lärmschutz realisiert wird. Frankfurt wird im Änderungsplanfeststellungsverfahren für den Riederwaldtunnel und in einem möglichen neuen Planfeststellungsverfahren im Zusammenhang mit der A661 eine eigene Stellungnahme abgeben und sich dabei auch der Unterstützung durch ein externes Fachbüro bedienen.“ '

Antwort der BIR:

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Autobahndreieck Erlenbruch mindestens 10 Jahre nutzlos!

Der Trotz von Hessen Mobil: wenn wir den Tunnel nicht bauen dürfen, dann wenigstens das Dreieck!
Das größte "Baudenkmal" Deutschlands!
Hier wurden viele Millionen für 10 Jahre absolut nutzlos verbaut, na prima! Hätte keine Bauprojekte in Deutschland gegeben, die jetzt nicht dem Verfall preisgegeben werden?

Link zu FAZ 'Autobahnkreuz ohne Anschluss'

Herr Junker äußert Verpflichtung der ABG zum Handeln zum Schutz der Bürger. Dann aber zackig - bisher war die ABG komplett untergetaucht!

Dabei ist die Problemlage neben der Schule auch ABG Wohnungen und einer ABG Seniorenwohnanlage in der Vatterstraße riesengroß! Hier wurden bei den Proberammungen Senioren und andere Mieter förmlich durchgeschüttelt und zugedröhnt! Reaktion der ABG: Keine!!! Die U-Bahn mit Station soll in der Bauphase direkt (!!!) an die Häuser der Vatterstraße gerückt werden. Der Lärm wird dann sehr, sehr groß. Reaktion der ABG: Keine!!! Was ist los? Keine Information, kein Handeln, jetzt wird's aber Zeit, Herr Junker. Wir messen Sie an Ihren Worten in der FNP!

Dazu ein Kommentar zur von der ABG bisher komplett vernachlässigten Verlegung der U-Bahn:

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Nur wer aktiv ist und einen Rechtsanwalt hat bekommt Schutz vor Lärm und Dreck!

Rechtsanwalt Teßmer erklärt, dass nur Engagement der Bürger und rechtliche Vertretung der Interessen der Anwohner zum Schutz vor Lärm und Dreck führen (z. B. Schutz des Hufelandhaus). Von der rechtlichen Vertretung der Kläger des AUA durch Teßmer profitiert der ganze Frankfurter Osten! Trotzdem müssen wir als Bürger den Politikern von Bund, Land und Stadt klar machen, dass alle sich für mehr Schutz stark machen müssen!

FNP vom 30.03.2016

Gesundheitsgefährdender Schadstoffanstieg (NO2) durch Riederwaldtunnel - auch Stadt Frankfurt sieht zukünftig hohe Belastung durch neue EU-Vorgaben

Dass die ganzen Schadstoffberechnungen großer Schmuh sind wissen wir seit Dieselgate. Spätestens mit der neuen Verordnung der EU Kommission, dass Autos doppelt so viel in Realität emittieren dürfen, als es die theoretischen Grenzwerte aussagen, haben die Stadt Frankfurt und das Land Hessen keine Chance mehr mit ihren bisherigen Maßnahmen, die höchst gefährliche NO2-Belastung in den Griff zu bekommen. Als erste gibt dies die Gesundheitsdezernentin der Stadt Frankfurt, Rosmarie Heilig, zu.
(in FAZ 12.2.16, Seite 30, Heilig verärgert über "Abgas-Deal").

Da das Umweltministerium des Landes Hessens bereits 2011 die Stadt Frankfurt darauf hinwies, dass es am Tunnelportal im Riederwald zu Schadstoffüberschreitungen kommen kann, ist dies wohl nun mit Sicherheit anzunehmen! Lasst uns für "unseren" Schadstofffilter kämpfen!

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